Gehalt, Tarifvertrag und Karrierechancen im Überblick – transparent und aktuell.
Was bleibt vom Altenpfleger-Gehalt übrig?
Nach Steuern und Sozialabgaben
Altenpfleger Gehalt 2026: Die Pflegereform wirkt – Gehälter steigen! Der Vergleich zwischen Pflegeheim und ambulanter Pflege, die Unterschiede zwischen AVR, TVöD und privaten Trägern.
Altenpfleger sind systemrelevant, aber oft unterbezahlt – das ändert sich langsam. Die Pflegereform und der akute Fachkräftemangel haben zu deutlichen Gehaltssteigerungen geführt. Zulagen für Schichtarbeit machen den Unterschied.
Altenpfleger versorgen ältere Menschen in Pflegeheimen oder ambulant. Der Job ist körperlich und emotional anstrengend, aber auch erfüllend. Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal ist enorm.
1. Wohnbereichsleitung: Führung eines Pflegebereichs (+300-500€).
2. Pflegedienstleitung (PDL): Management des Pflegedienstes (4.000-5.000€).
3. Heimleitung: Gesamtleitung einer Einrichtung (4.500-6.000€).
4. Fachberatung: Beratung von Pflegeeinrichtungen.
Das Gehalt steigt mit Erfahrung und Qualifikation.
In öffentlichen Einrichtungen gilt TVöD-P7. Kirchliche Träger (Caritas, Diakonie) zahlen nach AVR, oft etwas weniger. Private Träger haben oft keinen Tarifvertrag – die Gehälter variieren stark.
| Stufe | Erfahrung | Gehalt |
|---|---|---|
| Stufe P7 Stufe 1 | Einstieg | 2.932 € |
| Stufe P7 Stufe 2 | 1-2 Jahre | 3.072 € |
| Stufe P7 Stufe 3 | 3-4 Jahre | 3.207 € |
| Stufe P7 Stufe 4 | 5-7 Jahre | 3.380 € |
| Stufe P7 Stufe 5 | 8-10 Jahre | 3.524 € |
| Stufe P7 Stufe 6 | 10+ Jahre | 3.632 € |
Bei einem Brutto von 3.250€ (P7 Stufe 3) bleiben in Steuerklasse 1 ca. 2.200€ netto. Mit Schichtzulagen kann das Netto auf 2.500€+ steigen.
Krankenhaus zahlt oft besser, da dort häufiger TVöD-P gilt und es mehr Schichtzulagen gibt. Allerdings gleicht sich das aus, da in Pflegeheimen oft längere Dienste (12h) gemacht werden.
Seit 2020 gibt es die eigenständige Altenpflege-Ausbildung nicht mehr. Die generistische Pflegefachkraft ersetzt Altenpfleger, Krankenpfleger und Kinderkrankenpfleger.
Mittelmäßig. Die AVR-Tarife sind oft etwas niedriger als TVöD, aber immer noch solide. Dafür gibt es oft bessere Arbeitsbedingungen und kirchliche Zusatzleistungen.
Absolut! Als Pflegedienstleitung verdienst du 4.000-5.000€ – deutlich mehr als als normale Pflegekraft. Die Weiterbildung dauert ca. 2 Jahre berufsbegleitend.
Quellen & Datengrundlage